Hormon-Yoga
Was ist eigentlich Hormon-Yoga ?
Die Art der Hormon-Yoga-Therapie wurde von Dinah Rodriguez
in Brasilien entwickelt. Der Unterschied zu einer normalen Yoga- Therapie besteht
darin, dass gezielte Körperhaltungen und Atemübungen auf hormonproduzierende
Organe wirken.
Bei Hormon- Yoga handelt es sich um die Möglichkeit,
auf natürliche Art und Weise einer Hormon- oder Hormon- Ersatz- Therapie zu
entgehen. Den Körper zu achten, ihn kennen zu lernen, sowie in der Lage zu sein
ihn positiv zu beeinflussen, steht im Vordergrund dieser Yoga Art. Dabei sollen,
durch häufige Durchführung, hormonproduzierende Organe reaktiviert werden. Die
Vitalität und das Wohlbefinden sollen sich steigern.
Ein wichtiges Zentralorgan der Hormonbildung ist beispielsweise
die Schilddrüse. Hier wird Jod eingelagert und in eine Hormonvorstufe, das Tyroxin,
verwandelt. Tyroxin beeinflusst dann z.b. das Kälte- und Wärmebefinden, wirkt
bei vielen physiologischen Vorgängen im Körper und ist praktisch in nahezu jeder
Körperzelle zu finden. So ist es also wichtig, solche Organe zu fördern und
zu versuchen deren Hormonausschüttung zu steigern.
Wie hilft Hormon-Yoga?
Hormon-Yoga erhöht bzw. harmonisiert den Hormonspiegel.
Ein hoher Hormonspiegel bedeutet sich jünger zu fühlen und jünger auszusehen.
Hormon-Yoga:
- reduziert Wechseljahrsbeschwerden
- Sorgt für ein emotionales Gleichgewicht
- Schützt vor Krankheiten, die mit einem niedrigen
Östrogenspiegel einhergehen wie Osteoporose, Cholesterinerhöhung, Herz-
und Gefäßerkrankungen
- Verjüngt durch verstärkte Kollagenproduktion
- Die Übungen des Hormon-Yoga kräftigen und modellieren
den weiblichen Körper und halten ihn beweglich.
Ist Hormonyoga was für mich?
- Ab 40 Jahren beginnt der Östrogenspiegel
- zunächst noch kaum merklich- abzusinken. Wer mit 40 Jahren mit Hormon-Yoga
anfängt, beugt Wechseljahrsbeschwerden vor und altert langsamer. Nach
oben gibt es keine Altersbegrenzung.
- Alle Frauen, die sich keiner Hormonersatztherapie
unterziehen möchten oder diese absetzen möchten
- Junge Frauen mit verfrühter Menopause
- Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch kann
Hormon-Yoga helfen
- In Ausnahmefällen junge Mädchen und Frauen
mit hormonellen Problemen wie Eierstockzysten, starken Menstruationsbeschwerden
(starke Blutungen, starke Schmerzen, Ausbleiben der Menstruation) und
nach Absprache mit dem Arzt.
Bei Unsicherheit fragen Sie immer ihre Frauenärztin
bzw. Frauenarzt und sprechen Sie die Kursleiterin an.
Kann ich das lernen?
- Die Übungsfolge umfasst etwa eine halbe Stunde.
- Nach Einführung und Übungsphase kann jede Frau
diese Übungsreihe eigenständig zu Hause in ihren Tagesablauf einbauen und
ausführen.
- Die Übungsreihe kann von jeder Frau erlernt werden,
- ohne jegliche Yoga-Erfahrung. Selbst die "Unsportlichsten" können
die Übungen machen.
Wann darf ich Hormon-Yoga nicht ausüben?
- Bei hormonell bedingten Brustkrebs
- Bei akuter Endometriose
- Bei großen Myomen der Gebärmutter
- Bei akuten Entzündungen im Bauchraum
- Bei ausgeprägter Osteoporose
- Bei akuten Herzerkrankungen und nach Herzoperationen
- In den ersten 3 Monaten nach Operationen im Bauchraum
- Und nicht bei Schwangerschaft !!!!
Im Zweifelsfalle immer den ärztlichen Rat einholen.
Literatur zu Hormon-Yoga
Buch: Dinah Rodrigues
Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance
in den Wechseljahren.
Schirner Verlag, 2005
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